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1. Ursula-Cain-Preis geht an die Landesbühnen Sachsen

Am 29. April 2015 wurde der zum ersten Mal der mit 10.000 Euro dotierte Ursula-Cain-Preis vergeben! Er geht an die Landesbühnen Sachsen für die Produktion BREL unter der Choreografie von Carlos Matos! Herzlichen Glückwunsch. Hier ein Auszug aus der Jurybegründung:

“Der Choreograf Carlos Matos erzählt in seiner Hommage an den Chansonnier Jaques Brel vom Leben als Tanz. Er vermeidet die bloße Illustration des Gesungenen, übersetzt die beißende Gesellschaftskritik und die gewaltigen Gefühlsausbrüche der Brel’schen Chansons in berührende, manchmal sentimentale Bilder. In Matos zeitgenössischen Bewegungsstil mischen sich Elemente unterschiedlicher moderner Tanzsprachen mit akrobatischen Einwürfen. Dennoch entsteht hieraus ein eigenständiger Bewegungsstil, den eine unbändige Energie anzutreiben scheint.”
Läuft wieder am  05.05.2015 (Radebeul) | 29.05.2015 (Freiberg) | 13.06.2015 (Bautzen)

Fotos: Jessy Nowarre

Verleihung des URSULA-CAIN-PREISES

Jury nominiert fünf Produktionen für den 1. SÄCHSISCHEN TANZPREIS
Bekanntgabe des Gewinners bei feierlicher Verleihung am 29. April 2015

Auf Anregung des Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst des Freistaates Sachsen gibt es seit Januar 2014 den URSULA-CAIN-PREIS – DER SÄCHSISCHE TANZPREIS. Er wird gefördert von der Sparkassen-Versicherung Sachsen und ausgerichtet vom LOFFT – DAS THEATER. Am 29. April 2015 wird der mit 10.000 € dotierte Preis nun zum ersten Mal vergeben. Im Jahr 2014 und damit einem Sichtungszeitraum von zwölf Monaten gab es 13 Einreichungen der 16 vorschlagsberechtigten Tanzeinrichtungen aus ganz Sachsen. Die hochkarätige Jury hat alle Produktionen gesichtet und nun eine Entscheidung über fünf Nominierte sowie einen Preisträger getroffen. Die fünf Nominieren geben wir Ihnen hiermit exklusiv bekannt:

  • BREL von den Landesbühnen Sachsen (vorgeschlagen durch Landesbühnen Sachsen)
  • MOZART REQUIEM vom Ballett der Oper Leipzig (vorgeschlagen durch Oper Leipzig und Ballett Chemnitz)
  • STRTCH von Hermann Heisig (vorgeschlagen durch Schaubühne Lindenfels und euro-scene Leipzig)
  • TÄNZE IN SCHWARZWEISS von Katja Erfurth (vorgeschlagen durch Hellerau – Europäisches Zentrum der Künste Dresden und Theater Plauen-Zwickau)
  • TANZSUITE vom Ballett der Semperoper Dresden (vorgeschlagen durch Semperoper Dresden)

Der Preisträger wird exklusiv am 29.04.2015, ab 20.30 Uhr bei einer feierlichen Verleihung im Leipziger Museum der Bildenden Künste bekannt gegeben.

Dr. Eva-Maria Stange, Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst zum Preis:
 „Der vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst initiierte Preis soll nicht einer unter vielen sein. Er soll nicht partikular wirken, sondern die gesamte sächsische Tanzszene abbilden. Hier ist die Gleichstellung von verschiedenen Produktionsformen ein einzigartiges Statement. Ein Statement, das zukunftsweisend ist, da die Vernetzung und der Austausch zwischen sogenanntem Stadttheater und sogenannter Freier Szene massiv zunehmen und die Grenzen verschwimmen werden. Der sächsische Tanzpreis berücksichtigt diese Entwicklung von Anfang an und erzeugt so aufregende, neuartige Impulse für die Tanzszene im Freistaat Sachsen.“

 Gerhard Müller, Vorstandsvorsitzender der Sparkassen-Versicherung Sachsen zur Entwicklung des Preises:
 ”Ich freue mich sehr über die überwältigende Resonanz, die die Auslobung des Ursula-Cain-Preises – Der Sächsische Tanzpreis gefunden hat. Sie zeigt, wie richtig es war, diese neue Initiative für die sächsische Kunst und Kultur als Sparkassen-Versicherung Sachsen finanziell zu unterstützen.”

Dirk Förster, Künstlerischer Leiter des LOFFT – DAS THEATER, sieht in den Nominierten eine „mutige und unabhängige Jury-Auswahl. Sie bildet die Vielfalt der sächsischen Tanzlandschaft ab. Mit den beiden großen sächsischen Ballett-Compagnien, zwei freischaffenden Solisten und einer außergewöhnlichen Crossover-Produktionen der Sächsischen Landesbühnen hat die Jury Choreografien ausgewählt, die bei allen Unterschieden in Konzept und Produktionsbedingungen die herausragende künstlerische Qualität eint.”

Brel_(c)_Hagen-Koenig

1178 Brel-Zuschnitt

Mozart-Requiem_(c)_Ida-Zenna

STRTCH (c) André Wunstorf

Der Sächsische Tanzpreis wird an eine Arbeit vergeben werden, die sich durch Innovation, hohe künstlerische Qualität und besondere Ästhetik auszeichnet. Gefördert werden Spitzenleistungen des sächsischen Tanzes. Der Preis richtet sich sowohl an Inszenierungen aus der freien Szene als auch aus den Stadt- und Staatstheatern. Damit umfasst er gleichberechtigt die gesamte sächsische Tanzszene. Aus diesem Grunde ist der Verleihungstermin auf den Welttanztag gelegt, der seit 1982 jedes Jahr am 29. April stattfindet. Doch damit nicht genug liegt der Welttanztag genau zwischen den beiden großen sächsischen Tanzfestivals: Vom 18. bis 29. April 2015 findet die TANZWOCHE DRESDEN statt, vom 30. April bis 09. Mai 2015 die Leipziger TANZOFFENSIVE im LOFFT. Die Verleihung des URSULA-CAIN-PREISES – DER SÄCHSISCHE TANZPREIS bildet das Scharnier zwischen den beiden sächsischen Tanz-Highlights.

Nicht zuletzt wird der Preis auf diese Art und Weise seiner Namensgeberin gerecht, die durch ihr Wirken die beiden Tanzhochburgen Leipzig und Dresden verband. Genauso wie Ursula Cain steht auch die Auswahl der fünf Nominierten nicht etwa ausschließlich für das klassische Ballett, sondern für eine aufregende, vielfältige und außergewöhnliche Mischung von Tanzstilen und -szenen. Der Ursula-Cain-Preis zeichnet sächsische Künstler aus, die Grenzen überschreiten, klassisch und modern verbinden, alt und jung begeistern und das Tanzland Sachsen prägen.

Wir laden Sie herzlich ein zur
feierlichen Preisverleihung des URSULA-CAIN-PREISES – DER SÄCHSISCHE TANZPREIS
im Leipziger Museum der Bildenden Künste am
Mittwoch, 29.04.2015, 20:30 Uhr

Fotos: Hagen König, Ida Zenna, André Wunstorf

Die Website ist online

Ab 01.04.2014 ist unsere Website www.tanzpreis-sachsen.de online! Wir freuen uns, wenn Sie die Seite bei sich verlinken können oder darauf hinweisen!

Wenn Sie Anregungen oder Fragen haben, senden Sie gern eine Mail an presse@lofft.de oder rufen Sie uns an unter 0341-35595514!

Viel Spaß beim durchklicken!

 

Teilnahmebedingungen 2014/2015

Der Ursula-Cain-Preis wird im Jahr 2015 zum ersten Mal vergeben. Die vorschlagsberechtigten Institutionen haben sich unter folgenden Bedingungen  für den sächsischen tanzpreis beworben:

Jede der vorschlagsberechtigten Institutionen kann nur einen Vorschlag pro Verleihungszyklus einreichen. Ein einmal eingereichter Vorschlag kann nicht zurück gezogen werden. Der Vorschlag soll mindestens acht Kalenderwochen vor der Premiere eingehen, um die Sichtung durch die Jury zu gewährleisten. Die Jury und der Ausrichter sind berechtigt, Vorschläge zurückzuweisen, die nicht den Teilnahmebedingungen entsprechen. In diesem Fall ist die vorschlagende Institution zu einer erneuten Bewerbung mit einer anderen Produktion berechtigt. Die Bewerber versichern, dass alle Angaben im Bewerbungsformular vollständig und richtig sind. Die Bewerber erklären, dass die eingereichte Produktion im Jahr 2014 in Sachsen zur Premiere kommt. Die

Bewerber verpflichten sich, weitere Materialien, die die Jury oder der Ausrichter für die Vorbereitung der Jury-Sichtung oder der Wiederaufführung benötigen, wie Programminformationen zum Stück, Technical Rider, Lichtplan etc. zeitnah nach Anforderung zur Verfügung zu stellen. Die Bewerber stimmen zu, den Mitgliedern der Jury und den Mitarbeitern des Preises den kostenlosen Besuch von Vorstellungen der vorgeschlagenen Produktion zum Zwecke der Sichtung zu ermöglichen. Die Bewerber verpflichten sich, dem Ausrichter zu Dokumentationszwecken nach der Premiere eine vollständige Videoaufzeichnung der Aufführung auf DVD zur Verfügung zur Stellen. Die Bewerber verpflichten sich, im

Falle der Auszeichnung mit dem Ursula-Cain-Preis im zweiten Quartal des Jahres 2015 eine Aufführung zu einem Budget von 5.000 Euro an einem anderen sächsischen Veranstaltungort als dem Ort der Premiere zu ermöglichen. Das Aufführungsbudget ist Bestandteil des Preisgeldes von insgesamt 10.000 Euro. Die Bewerber erklären sich bereit, für Besuche und Künstlergespräche mit der Sparkassen-Versicherung Sachsen als Förderer des Preises, deren Mitarbeitern und Gästen im Rahmen von Proben und Aufführungen der vorgeschlagenen Produktion zur Verfügung zu stehen. Die Entscheidung über den Preisträger wird im 1. Halbjahr 2015 im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung bekannt gegeben.

Pressekonferenz

Pressekonferenz

Auf Anregung der Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst im Freistaat Sachsen Sabine von Schorlemer trafen sich im März 2012 erstmals Vertreter aller namhaften Tanzeinrichtungen Sachsens, um eine Konzeption zur Einführung eines Sächsischen Tanzpreises zu entwickeln. Nach anderthalbjähriger Entwicklungsphase startete im Januar 2014 der Preis und wird im Jahr 2015 zum ersten Mal vergeben.

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Künstlerische Einlage von Sebastian Weber

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Zum Pressegespräch am Freitag, den 13.12.2013, 12 Uhr  im Raum “Augustusburg”  in der Hauptverwaltung der Sparkassen-Versicherung Sachsen Dresden trafen sich alle Beteiligten:

  • Sabine von Schorlemer, Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst im Freistaat Sachsen
  • Gerhard Müller, Vorstandsvorsitzender der Sparkassen-Versicherung Sachsen
  • Dirk Förster, Künstlerischer Leiter des LOFFT – DAS THEATER
  • Boris Gruhl, Publizist und Tanz-Kritiker

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Fotos: Stephan Floss